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Leben mit Kompression

01.07.2022

Locker durch die warme Jahreszeit

Wenn bei sommerlichen Temperaturen Röcke und Shorts lange Hosen ablösen, leiden Menschen mit Lip- und Lymphödemen besonders unter ihrer Erkrankung. Der Sommer mit Kompressionsbekleidung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine „heiße Phase“. Für Betroffene ist es aber wichtig, die festen Kompressionsstrümpfe weiterhin zu tragen. Durch die höheren Temperaturen werden die Gefäße geweitet, die Durchblutung angeregt und damit verstärken sich sowohl die Symptome von Venen- als auch von Lip- und Lymphödemen.

Vorsicht (Hand-)Taschen! – Accessoire schädigt den Rücken

01.05.2022

So vermeiden Sie Rückenprobleme

Die Handtasche ist als Accessoire nicht mehr wegzudenken. Neben Frauen setzen auch immer mehr Männer auf Taschen statt Rücksäcke – beim Sport wie im beruflichen Bereich. Was jedoch den wenigsten bewusst ist: Dies hat oft fatale Folgen für die Rückengesundheit. Experten empfehlen: Handtaschen sollten maximal zehn Prozent des eigenen Körpergewichts wiegen – in der Regel sind sie jedoch schwerer und führen schnell zu Schmerzen und Fehlhaltungen.

Keine falsche Scham – Mit Blasenschwäche den Alltag meistern

01.03.2022

Das Thema betrifft viele – auch jüngere

Über 10 Millionen Menschen leiden unter einer schwachen Blase. Etwa 10 Prozent der Frauen zwischen 20 und 30 Jahren haben damit zu tun und ein Viertel der 40- bis 50-Jährigen. Häufiges „Müssen“ belastet ihren Alltag zum Teil sehr.

Aber: Mehr als die Hälfte der Betroffenen wagt sich aus Scham nicht zum Arzt. Zudem wissen sie nichts über die guten Heilerfolge – ihr Leiden bleibt unbehandelt. Auch Angst vor einer unangenehmen Untersuchung, Operation oder Medikamenten muss erst einmal niemand haben.

„Doch wenn die Ursache gefunden ist, kann Blasenschwäche sehr gut – und häufig auch schnell – behandelt werden. Dafür muss jedoch der Grund medizinisch abgeklärt werden“, sagt Prof. Dr. Ursula Peschers, Leiterin des Bayerischen Beckenbodenzentrums am Isar Klinikum in München und Mitglied im Expertenrat der Deutschen Kontinenz Gesellschaft.

Endlich besser schlafen

01.01.2022

Ursachen und Abhilfen bei Schlafproblemen

Etwa 40 Millionen Menschen schnarchen in Deutschland. Allerdings handelt es sich dabei nicht nur um eine störende Geräuschkulisse, oftmals stecken hinter dem Schnarchen auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme.

Wenn die Partnerin oder der Partner in tosender Lautstärke vor sich hin schnarcht, ist es schnell vorbei mit der erholsamen Nachtruhe. Die nächtliche Geräuschkulisse mit der medizinischen Bezeichnung Rhonchopathie beeinflusst die Schlafqualität und kann bei Betroffenen und deren Partnerinnen oder Partnern zu Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und manchmal zu leichten  depressiven Verstimmungen führen. Zudem verursacht das laute Schnarchen oftmals eine Tagesschläfrigkeit, da die nächtliche Tiefschlafphase durch das andauernde sägende Geräusch stark beeinflusst wird.

Der Kälte trotzen

01.11.2021

Wohlige Wärme gegen kalte Tage
Wenn es draußen wieder kälter wird, freuen wir uns zu Hause auf ein warmes Bad oder Fußbad, einen kuscheligen Platz auf dem Sofa mit Decke und Wärmflasche, eine Tasse Tee. Wärme tut einfach gut - lässt uns entspannen und wohlfühlen.

Wärme fördert auch die Durchblutung, lockert die Muskulatur und regt den Stoffwechsel an. Und Wärme stärkt die Selbstheilungskräfte des Körpers. Schmerzen und Infekte können dadurch gelindert werden.

Gelenkverschleiß im Knie - Bewegung ist das A und O

01.09.2021

Knirschende Knie, Schmerzen beim Treppensteigen, Gelenksteifheit am Morgen – eine mögliche Erklärung für die zunehmende Beeinträchtigung der Beweglichkeit sind Abnutzungserscheinungen am Gelenkknorpel, im Fachjargon Arthrose genannt. Häufig betroffen ist das Kniegelenk (Gonarthrose).

Schmerzhafte Folgen
Der Gelenkverschleiß im Knie führt dazu, dass Knorpel im Kniegelenk zerstört wird, am Ende reibt Knochen auf Knochen. Die Experten sprechen dann von „Knochenglatze“. 

Die Folgen einer solchen Kniearthrose sind meist anhaltende, teils erhebliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Im Extremfall versteift sich das Knie. Bei einer fortgeschrittenen Kniearthrose sind daher eine Operation und ein künstliches Kniegelenk oft unvermeidlich.